Oscar-Hoffnung für Deutschland: Berliner Regisseurin Mascha Schilinski begeistert mit Drama „In die Sonne schauen“

Oscar-Hoffnung für Deutschland: Berliner Regisseurin Mascha Schilinski begeistert mit Drama „In die Sonne schauen“

Mascha Schilinskis Drama „In die Sonne schauen“ geht für Deutschland ins Oscar-Rennen

Die Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat mit ihrem Film „In die Sonne schauen“ große Hoffnungen, den Oscar für Deutschland zu holen. Das Drama, das bereits bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis der Jury gewann, wurde von einer neunköpfigen Jury als deutscher Beitrag für die Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ ausgewählt. German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, gab bekannt, dass sich Schilinskis Werk gegen vier weitere Bewerberfilme durchsetzte.

Deutsche Film-Hoffnung: Berliner Regisseurin soll für uns den Oscar holen

Ein Film über Schicksale und Traumata
„In die Sonne schauen“ erzählt die bewegende Geschichte von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. Im Mittelpunkt stehen Themen wie häusliche Gewalt, verdrängte Sehnsüchte und vererbte Traumata – Schicksale, die die Leben der Frauen prägen und miteinander verweben. Der Film spannt einen Bogen über ein Jahrhundert hinweg und zeigt den Kampf der Frauen gegen Enge, Gewalt und gesellschaftliche Zwänge.

Der englische Titel des Films, „Sound of Falling“, unterstreicht die poetische und universelle Dimension des Werks. Die Jury bezeichnete den Film als „kompromisslos“ und „künstlerisch einzigartig“. In ihrer Begründung hieß es, das Drama sei „eine körperliche Erfahrung, die nachhallt und sich in das Gedächtnis einbrennt“. Die meisterhafte Inszenierung und die seltene Dringlichkeit des Films machen ihn zu einem bedeutenden Beitrag für das internationale Kino.

Mascha Schilinski soll Oscar für Deutschland holen | STERN.de

Regisseurin Mascha Schilinski: „Eine große Ehre“
Mascha Schilinski zeigte sich überwältigt von der Entscheidung der Jury und sprach von einer „großen Ehre“. Kommende Woche wird „In die Sonne schauen“ in den deutschen Kinos anlaufen, wodurch das Publikum die Möglichkeit erhält, das preisgekrönte Werk zu erleben.

Der Weg zu den Oscars
Die Auswahl des deutschen Beitrags ist lediglich eine Vorstufe auf dem Weg zur Oscar-Nominierung. Am 16. Dezember wird die Shortlist für die Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ verkündet. Aus dieser Liste werden am 22. Januar 2026 die fünf nominierten Filme ausgewählt. Die 98. Oscar-Verleihung findet schließlich am Sonntag, den 15. März 2026, statt – nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zum Montag.

Oscars 2026: Mascha Schilinski mit „In die Sonne schauen“ im Rennen |  Unterhaltung | BILD.de

Vergangene Oscar-Beiträge
Im vergangenen Jahr wurde der Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ des iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof als deutscher Beitrag ausgewählt. Rasoulofs Werk schaffte es sogar unter die fünf Nominierten für den besten internationalen Film, ging bei der Oscar-Verleihung jedoch leer aus. Der Preis in dieser Kategorie ging an den brasilianischen Beitrag „Für immer hier“ von Walter Salles.

Mit „In die Sonne schauen“ und der eindringlichen Erzählung von Mascha Schilinski hofft Deutschland nun auf einen neuen Erfolg bei den Oscars. Das Drama, das bereits international Anerkennung gefunden hat, könnte den deutschen Film auf der großen Bühne in Hollywood erneut ins Rampenlicht rücken.

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