Mastodon-Gitarrist Brent Hinds stirbt bei Unfall
Die Musikwelt trauert um den Gitarristen Brent Hinds (†51)
Atlanta (Georgia) – Seine Riffs haben Hallen erbeben lassen, jetzt herrscht Stille: Der Mastodon-Gitarrist Brent Hinds ist am Mittwoch bei einem tragischen Motorradunfall in den USA gestorben. Der Mitbegründer der Kult-Band Mastodon erlag seinen schweren Verletzungen, nachdem eine BMW-Fahrerin beim Linksabbiegen Hints Vorfahrt missachtete und seine Harley-Davidson erfasste. Er wurde nur 51 Jahre alt.
Der Unfall ereignete sich nachts in der Nähe der Kreuzung Memorial Drive und Boulevard SE. Die Polizei erklärte laut „Atlante News First“: „Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.“
Hinds war kein gewöhnlicher Gitarrist: Geboren 1974 in Alabama, zog er nach Atlanta, um seiner Leidenschaft für die Musik zu folgen. In den frühen Nullerjahren formte er zusammen mit Troy Sanders (51), Bill Kelliher (54) und Brann Dailor (50) die Band Mastodon, die bald zu einer tragenden Säule der amerikanischen Metal‑Szene avancierte.
Brent Hinds 2021 bei einem Auftritt in Daytona Beach (Florida)
Mit Alben wie Remission (2002), Leviathan (2004) und Blood Mountain (2006) schrieb die Band Musikgeschichte, modernisierten den Metal und machten das Musikgenre zugänglicher für die Massen. Doch im März 2025 trennte sich Mastodon offiziell von Hinds. Laut Band eine „einvernehmliche Entscheidung“, Brent Hinds widersprach allerdings bald: „Sie haben mich rausgeschmissen.“
Die Band Mastodon 2007: Bill Kelliher (damals 36), Brent Hinds (damals 33), Troy Sanders (damals 33) und Brann Dailor (damals 32)
Trotz ihres Band-Zoffs zeigt sich Mastodon nach dem Tod des ehemaligen Mitglieds schwer erschüttert, trauert auf der Social-Media-Plattform Instagram mit emotionalen Worten um Brent Hinds: „Wir sind in unermesslicher Trauer. Brent Hinds ist gestern Abend infolge eines tragischen Unfalls verstorben. Wir sind untröstlich, schockiert und versuchen noch immer, den Verlust dieser kreativen Kraft zu verarbeiten … Unsere Herzen sind bei Brents Familie, Freunden und Fans. Bitte respektiert in dieser schwierigen Zeit die Privatsphäre.“