Vom Reiter zum Immobilien-König: Marcel Remus enthüllt sein schwindelerregendes Millionen-Einkommen auf Mallorca
Ein Leben im Luxus, angetrieben von unermüdlichem Ehrgeiz: Die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Marcel Remus auf Mallorca
Die Sonne Mallorcas brennt vom Himmel, das Mittelmeer glitzert in unzähligen Blautönen und an der berühmten Playa de Palma pulsiert das Leben. Inmitten dieses Paradieses, das für Millionen Deutsche der Inbegriff von Urlaub und Sehnsucht ist, hat ein Mann eine Realität geschaffen, die selbst die kühnsten Träume übertrifft. Marcel Remus, der Name ist in der Welt der Reichen und Schönen längst zu einer Marke geworden. Mit 38 Jahren ist er der unangefochtene König der Luxusimmobilien auf der Baleareninsel. Doch sein jüngstes Geständnis in der RTL-Sendung „Was verdient Deutschland?“ lässt selbst Kenner der Szene aufhorchen und zeichnet das Bild eines Mannes, dessen finanzieller Erfolg in einer eigenen Liga spielt.
Wenn Marcel Remus sein Telefonbuch öffnet, gleicht es einem Streifzug durch die internationale Prominenz. Sir Elton John, die Schauspielerin Elizabeth Hurley oder Fußball-Superstar Robert Lewandowski – sie alle vertrauen auf seine Expertise, wenn es darum geht, das perfekte Domizil unter südlicher Sonne zu finden. Die Immobilien, die er vermittelt, sind mehr als nur Häuser; es sind Paläste, Festungen des Luxus mit atemberaubenden Ausblicken, unendlichen Pools und einem Design, das höchsten Ansprüchen genügt. Der Durchschnittswert einer von ihm verkauften Villa lag im Jahr 2024 bei schwindelerregenden 9,2 Millionen Euro. Es sind Zahlen, die für den Normalbürger kaum greifbar sind, doch für Remus sind sie Alltag.
In der Sendung, moderiert von Steffen Hallaschka, legte er nun offen, was am Ende eines Monats auf seinem Konto landet: 271.980 Euro. Eine Summe, die ihn selbst zum Innehalten bringt. „Es ist eine crazy Zahl, wenn man sich das überlegt“, gibt er mit einer Mischung aus Stolz und Ungläubigkeit zu. Diese Offenbarung katapultierte ihn im Gehaltsranking der Sendung an die absolute Spitze, weit vor anderen erfolgreichen Persönlichkeiten wie Partysänger DJ Robin, dessen monatliches Bruttoeinkommen mit rund 28.700 Euro fast bescheiden wirkt. „Das ist die Champions League der Gehälter“, kommentierte ein sichtlich beeindruckter Steffen Hallaschka.
Doch der Weg an die Spitze war für Remus kein Spaziergang im Sand. Seine Geschichte ist keine Erzählung über geerbtes Vermögen oder glückliche Zufälle, sondern ein Zeugnis von harter Arbeit, unbändigem Willen und dem Mut, alles auf eine Karte zu setzen. Bevor er zum Herrn der Villen wurde, war sein Leben ein gänzlich anderes. Aufgewachsen in Deutschland, verdiente er sich sein erstes Geld als Dressur- und Springreiter bei der bekannten Pferdeshow „Apassionata“. 200 Euro pro Wochenende – das war die Realität. „Harte Arbeit“, erinnert er sich heute. Es war eine Zeit, die ihn Disziplin und Durchhaltevermögen lehrte, Eigenschaften, die später das Fundament seines Erfolgs bilden sollten.
Mit nur 19 Jahren traf er eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern sollte. Er ließ Deutschland hinter sich und wanderte nach Mallorca aus. Im Gepäck hatte er eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten, aber keinen konkreten Plan, geschweige denn eine Ausbildung zum Immobilienmakler. Sein anfänglicher Gedanke war von einer fast naiven Bescheidenheit geprägt: „Wenn ich ein Haus im Jahr verkaufe, dann habe ich die Kosten gedeckt. Wenn ich das zweite Haus verkaufe, dann habe ich Geld verdient.“ Dieser einfache Plan sollte sich als die größte Untertreibung seines Lebens herausstellen.
Remus betrat eine Welt, die von Konkurrenz und großen Egos geprägt ist. Er war ein Außenseiter, ein junger Mann ohne Branchenerfahrung und ohne das prestigeträchtige Netzwerk, das in diesem Geschäft überlebenswichtig schien. Doch was ihm an formaler Qualifikation fehlte, machte er durch Charisma, unermüdlichen Fleiß und ein untrügliches Gespür für die Wünsche seiner exklusiven Klientel wett. Er verstand es, nicht nur Steine und Mörtel zu verkaufen, sondern einen Lebensstil, einen Traum. Über die Jahre hat er nach eigenen Angaben Immobilien im Gesamtwert von fast einer Milliarde Euro vermittelt. Eine unvorstellbare Summe, die er sich Stück für Stück erarbeitet hat.
Das Imperium, das er heute leitet, ist erstaunlich schlank aufgestellt. Seine wichtigste und einzige feste Mitarbeiterin ist seine Mutter, Silke. Sie ist die Konstante in seinem turbulenten Geschäftsalltag, der Fels in der Brandung. „Er ist ein netter Chef“, sagt sie mit einem Lächeln. Auch sie profitiert vom Erfolg ihres Sohnes. Remus plaudert offen aus, dass sie ein sechsstelliges Bruttojahresgehalt, ein Firmenauto und eine schöne Wohnung erhält, für die sie allerdings Miete zahlt. Diese familiäre Konstellation ist vielleicht eines der Geheimnisse seines Erfolgs – ein Kern aus Vertrauen und Loyalität in einem Geschäft, das oft von Oberflächlichkeit geprägt ist.
Trotz des unermesslichen Reichtums, der durch seine Hände fließt, überrascht Marcel Remus mit einer bemerkenswerten Bodenständigkeit. Während seine Kunden in weitläufigen Anwesen residieren, lebt der Makler-König selbst auf bescheidenen 69 Quadratmetern an der Playa. Es ist ein bewusster Kontrast, ein Statement. „Privat bin ich bodenständig und normal“, betont er. Vielleicht ist es diese Fähigkeit, zwischen der Welt des ultimativen Luxus und einem geerdeten Privatleben zu unterscheiden, die ihm die nötige Energie und den klaren Kopf für sein anspruchsvolles Geschäft gibt.
Sein Geschäftsmodell ist dabei transparent. Auf Mallorca beträgt die übliche Maklerprovision sechs Prozent des Verkaufspreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Ein Besuch mit dem RTL-Team im exklusiven Villenviertel Son Vida, dem „Beverly Hills von Mallorca“, macht die Dimensionen seines Verdienstes greifbar. Für eine einzige Villa, die er dort im Alleinauftrag anbietet – knapp 1000 Quadratmeter Wohnfläche, fünf Schlafzimmer, sieben Bäder, Stadt- und Meerblick – würde er im Erfolgsfall eine Provision von 470.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer kassieren. Eine einzige Unterschrift, die das Leben eines Normalverdieners für immer verändern würde. Für Remus ist es ein Teil seines Jobs.
Die Offenlegung seines Einkommens hat eine Welle der Faszination und Diskussion ausgelöst. Es ist die Verwirklichung des Auswanderertraums in seiner extremsten Form. Die Geschichte von Marcel Remus ist mehr als nur eine Erfolgsstory über Geld. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der mit nichts als einem Traum auf eine Insel kam und sich durch pure Willenskraft ein Imperium schuf. Er hat bewiesen, dass Herkunft und formale Bildung nicht immer die entscheidenden Faktoren sind, wenn Leidenschaft, harte Arbeit und ein klares Ziel zusammentreffen. Sein Weg inspiriert und polarisiert zugleich, doch eines ist unbestreitbar: Marcel Remus hat das Spiel des Lebens nach seinen eigenen Regeln gespielt – und gewonnen.